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Über uns
Jiyan „Internationale Initiative zur Vermeidung von
Zwangsheirat und Ehrenmord an kurdischen Frauen e.V.“
wendet sich gegen jegliche Formen von Gewalt an Frauen:
körperliche und seelische Verletzungen, Unterdrückungen,
Gewalt und Mord, Diskriminierung und Beleidigung,
Zwangsheirat und Ehrenmord, Ehrenmord und
Zwangsverheiratung sind zwei Verletzungen der
Menschenrechte, nach der allgemeinen Erklärung der
Menschenrechte der UN von 1948 und nach dem Deutschen
Grundgesetz, Artikel (1) „Alle Menschen sind frei und
gleich an Würde und Rechten geboren“ Artikel (2) „Jeder
hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“
Ziel des Vereins ist die Selbständigkeit der Frauen und
Mädchen zu unterstützen insb. durch: Motivation,
Rückenstärkung, Beratung vor und nach Krisensituationen,
die Möglichkeit eröffnen, ein selbstbestimmtes, freies
und unabhängiges Leben zu führen und sich nach den
Krisensituationen wieder in die Gesellschaft zu
integrieren.
Weitere Ziele:
• „Ehrenmord und Zwangsverheiratung“ als Kriminalität
und Verstoß gegen die Menschenrechte definieren
• Die Täter nicht als Helden, sondern als Kriminelle
behandeln und bestrafen
• Jedem die Verantwortung dafür geben, der solche Taten
zulässt bzw. nicht zu verhindern versucht
Zur Verwirklichung der genannten Ziele wird der Verein
seit 2007 vor allem wie folgt tätig:
durch kurz- und langfristige Projekte, Gruppenarbeit,
Tanzgruppe, Theatergruppe, durch Publikationen,
Informationsstände, Rundschreiben und öffentliche
Veranstaltungen, die Öffentlichkeit wird über die Themen
Ehrenmord, Zwangsheirat, Misshandlung und Verfolgung von
Frauen und Mädchen aufgeklärt und kontinuierlich
informiert.
Die Hilfsangebote sind unter anderem: Beratung,
Betreuung, Begleitung, Vermittlung bei Behörden,
Hilfestellung für Frauen und Mädchen, die von
Zwangsheirat, Ehrenmord, Misshandlung und Verfolgung
aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit bedroht sind.
Medienarbeit: gezielt durch die Medien über die
Aktivitäten unseres Vereins und über alle bekannten
Fälle zu berichten, es werden gemeinsame Lösungen mit
den Betroffenen gesucht, Thema Ehrenmord und Gewalt
nicht mehr als private Sache zu betrachten sonder in die
Öffentlichkeit zu diskutieren und nach Lösungen zu
suchen.
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