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Jiyan, „Internationalen Initiative zur Vermeidung von Zwangsheirat und Ehrenmord an kurdischen Frauen“ e.V.

   
     

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المادة 548 من قانون العقوبات  السوري
1­يستفيد من العذر المحل من فاجأ زوجه أو أحد أصوله أو فروعه أو أخته في جرم الزنا المشهود أو في صلات جنسية فحشاء مع شخص آخر فأقدم على قتلهما أو إيذاء أحدهما بغير عمد. ‏
2­يستفيد مرتكب القتل أو الأذى من العذر المخفف إذا فاجأ زوجه أو أحد أصوله أو فروعه أو أخته في حالة مريبة مع آخر

 
 

NAVEND –
Zentrum für Kurdische Studien e.V.



Einladung zur Konferenz

FÜR GESCHLECHTERDEMOKRATIE

Ressourcen kurdischer Frauen und ihrer Organisationen

Samstag, 30. Mai 2009, Köln Stolze Str.1a, 50674 Köln

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die Lebenswirklichkeit kurdischer Frauen ist weitaus facettenreicher und dynamischer als die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft zu glauben meint. Dabei beschränkt sich diese fehlende Wahrnehmung nicht nur auf die nicht-kurdische Öffentlichkeit, sondern herrscht auch innerhalb der kurdischen Community vor, gleichwohl sie in den Herkunftsländern oder in der Migration lebt

Ungeachtet dessen haben sich insbesondere in den letzten Jahren zahlreiche kurdische Frauenorganisationen gebildet, die einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft fordern und sich für Geschlechterdemokratie und Chancengleichheit einsetzen.

Welche Strategien bieten sie an? Wie sehen ihre Konzepte aus? Vor welchen Herausforderungen stehen sie?

NAVEND – Zentrum für Kurdische Studien e.V. richtet hierzu in Kooperation mit der Plattform Kurdischer Frauen am Samstag, 30. Mai 2009 in Köln eine Konferenz aus, zu der wir Sie herzlich einladen.

Die Veranstaltung erfolgt mehrsprachig und wird in die deutsche Sprache übersetzt.
Anbei erhalten Sie das Programm nebst Anmeldevordruck als PDF-Datei. Um einen möglichst großen TeilnehmerInnenkreis zu erreichen, wären wir für eine Weiterleitung an mögliche Interessierte, Frauen und Männer, sehr dankbar.
Zur optimalen Vorbereitung würden wir uns über eine frühzeitige Anmeldung (per Telefon, Fax, E-Mail oder auf dem Postweg) spätestens bis zum 27. Mai 2009 freuen.


Mit besten Grüßen

Jomana Djoumma

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NAVEND –
Zentrum für Kurdische Studien e.V.
Navend ji bo Lêkolînên Kurdî
Center for Kurdish Studies
Centre des Etudes Kurdes

Bornheimer Str. 20-22, D - 53111 Bonn
Tel.: +(0)228 / 65 29 00,
Fax: +(0)228 / 65 29 09
Email: info@navend.de
Internet: www.navend.de


Ob Künstlerinnen, Berufstätige oder Hausfrauen, Arbeiterinnen oder Akademikerinnen:
Die Plattform Kurdischer Frauen umspannt ein weites Netz kurdischstämmiger Frauen aus Europa und den kurdischen Gebieten. In ihren Biografien könnten sie unterschiedlicher nicht sein, doch gemeinsam setzen sie sich für ihre Belange als Kurdinnen und Frauen ein.
Das alljährliche Pfingsttreffen gehörte von Anfang an zum festen Bestandteil dieses Netzwerks. In diesem Jahr kommen die „Plattform-Frauen“ vom 30. Mai bis 1. Juni im Tagungshaus „Casa Usera“ in Köln zusammen
und feiern ihr 15-jähriges Bestehen.
Ein willkommener Anlass für NAVEND – Zentrum für Kurdische Studien e.V. zum Auftakt dieses Jubiläumspfingsttreffens gemeinsam mit der Plattform Kurdischer Frauen eine Konferenz unter dem Motto „Für Geschlechterdemokratie“ auszurichten. Denn seit seiner Gründung im Jahre 1992 nahm sich NAVEND e.V. immer wieder des facettenreichen Themas „Kurdische Frauen“ an. Seit Dezember 2006 befasste es sich im Rahmen seiner bundesweit angelegten Projektreihe „Barrieren überwinden – für gemeinsame Werte eintreten“ intensiv mit der besonderen Lebenssituation von hier lebenden Kurdinnen. Von der Wissenschaft immer noch nahezu ausgeblendet,
bewegt sich die öffentliche Wahrnehmung kurdischer Frauen überwiegend innerhalb der Trias Unterdrückung, Zwang und Gewalt. Sowohl in ihren Herkunftsländern als auch in der Migration wird ihr Dasein oftmals auf eine „Opferrolle“ reduziert. Als Handlungsfähige finden sie hingegen kaum Beachtung.

Folglich ist der Öffentlichkeit verborgen geblieben, wie kurdische Frauen selbst ihren Lebensalltag auf unterschiedliche Weise aktiv  gestalten – sei es durch die Entwicklung von vielseitigen Strategien zur Überwindung
von patriarchalischen Strukturen oder durch das Aufzeigen von Perspektiven für ein gleichberechtigtes Miteinander der Geschlechter. Insbesondere in den letzten Jahren haben sich in den Herkunftsländern wie auch in der Diaspora zahlreiche Organisationen von Kurdinnen gebildet, die sich auf lokaler oder aber auch transnationaler Ebene für ihre Interessen und Rechte stark machen. Zu der Konferenz
Programm
16.00 h  :Anreise und Kaffee
16.15 h :Begrüßung und Einleitung
Die besondere Situation kurdischer Frauen in der Migration
Berivan Aymaz, Bonn
16.30 h :Vorträge
Kurdische Frauenarbeit in KurdistanTürkei
Strategien, Stärken und Hindernisse Gülmay Ertunç, Van
Zur Lebenssituation der Frauen in Kurdistan-Iran
Malouk Caferi, Genf
Frauenarbeit als Entwicklungszusammenarbeit

Projekte und Kampagnen in
Kurdistan-Irak am Beispiel von WADI e.V.
Arvid Vormann, Berlin Die Notwendigkeit von autonomen kurdischen Frauenorganisationen
Sema Latife Güçlü, Hamburg
18.00 h Pause
Moderation: Jomana Djoumma
18.20 h Gesprächsrunde und Podiumsdiskussion Geschlechterdemokratie –Nur eine Vision?

20.00 h
Sevgi Alpsen Binbir, Izmir
Gülseren Demirel, München
Cinur Ghaderi, Düsseldorf
Parvaneh Ghorishi, Frankfurt a.M.
Ferha Khalil, Langenhagen
Hatice Yasar, Suleymaniya

Programm
Buffet und Musik
Moderation: Berivan Aymaz
Gemeinsam mit Expertinnen und Frauerechtlerinnen
wollen wir den Blick auf die vorhandenen und genutzten, aber auch ungeschöpften
Ressourcen kurdischer Frauen
sowie ihrer Organisationen schärfen.
Die anschließende Podiumsrunde bietet den Rahmen zur Diskussion über die wechselseitige
Beziehung von kurdischen Frauenorganisationen
in der Migration und in den Herkunftsländern sowie die Entwicklung gemeinsamer Strategien und Konzepte für Chancengleichheit und Geschlechterdemokratie
innerhalb der kurdischen Gesellschaft.
 
 

 
   
jiyaname@jiyaname.de  

Jiyan, „Internationalen Initiative zur Vermeidung von Zwangsheirat und Ehrenmord an kurdischen Frauen“ e.V.