JIYANAME

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  06. 10. 2009  

Jiyan, „Internationalen Initiative zur Vermeidung von Zwangsheirat und Ehrenmord an kurdischen Frauen“ e.V.

   
     

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المادة 548 من قانون العقوبات  السوري
1­يستفيد من العذر المحل من فاجأ زوجه أو أحد أصوله أو فروعه أو أخته في جرم الزنا المشهود أو في صلات جنسية فحشاء مع شخص آخر فأقدم على قتلهما أو إيذاء أحدهما بغير عمد. ‏
2­يستفيد مرتكب القتل أو الأذى من العذر المخفف إذا فاجأ زوجه أو أحد أصوله أو فروعه أو أخته في حالة مريبة مع آخر

 
 
 

 

 

Aktionsprogramm „Aktiv gegen Zwangsheirat"

Veranstaltungsreihe „Zwangsheirat geht uns alle an!“

TatoVeranstaltungsreihe „Zwangsheirat geht uns alle an!“
(organisiert in Kooperation mit dem Fachbereich Bildung und Qualifizierung / VHS)

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat November 2008 mit einem Haushaltsbegleitantrag beschlossen, mit präventiven Maßnahmen Zwangsheirat zu ächten und vorzubeugen. Dafür wurden der Kommunalverwaltung 30.000 € aus dem Integrationsfonds zur Verfügung gestellt und Prioritäten für die Umsetzung gesetzt. Daraus entstand das Aktionsprogramm „Aktiv gegen Zwangsheirat

22.9.2009

Zwangsheirat hat eine Vorgeschichte – Das Phänomen „Jungfräulichkeit“
Referentin: Fulya Kurun, Hannoversches Interventionsprogramm gegen MännerGewalt in der Familie (HAIP) / AG Zwangsheirat


21.10.2009

Migration und Geschlechterrolle – Mütter und Väter im Wandel?
Referent: Prof. Dr. Ahmet Toprak, Fachhochschule Dortmund


28.10.2009

Häusliche Gewalt und Migrantinnen
Referentin: Dr. Brigitte Vollmer-Schubert (Gleichstellungsbeauftragte der LHH)


2.11.2009

Zwischen Zwangsheirat und Selbstbestimmung – Mädchenarbeit in Berlin-Neukölln
Referentin: Sevil Yıldırım, Mitarbeiterin des Projekts MaDonna Mädchenpower, Berlin

 
12.11.2009

 Liebesehe oder Zwangsheirat? – Von der arrangierten Ehe zur Zwangsverheiratung


Referentin: Ina Jeske, M.A., Universität Augsburg
30.11.2009

Zwangsheirat- Hinsehen Handeln Helfen
Referentin: Yıldız Demırer, Sozialpädagogin, Kargah e.V. und Simin Nassiri, Soziologin, SUANA, Beratungsstelle für von Gewalt betroffene Migrantinnen / Kargah e.V
Alle Veranstaltungen beginnen um 18:00 Uhr und finden im Gobelinsaal im Neuen Rathaus statt – mit Ausnahme der Vorträge am 2.11. und 12.11., weil diese Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellung „Starke Mädchen“ im Bürgersaal (Neues Rathaus) stattfinden.

Eine Ehe, die gegen den freien Willen eines Menschen geschlossen wird, ist eine schwerwiegende Verletzung der persönlichen Freiheit, von der vor allem Mädchen und junge Frauen betroffen sind. Vor diesem Hintergrund müssen Zwangsverheiratungen als „Spitze des Eisberges“ psychischer und physischer Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen betrachtet werden. Zwar verstößt die erzwungene Eheschließung eindeutig gegen geltendes Recht in Deutschland wie auch gegen die UN-Menschenrechtsabkommen:

„Eine Ehe darf nur aufgrund der freien und vollen Willensbildung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden.“ (Artikel 16 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte)
Dennoch werden die wenigsten Fälle strafrechtlich verfolgt. Zwangsheiraten sind jedoch nicht als private und kulturelle Angelegenheit zu legitimieren. Sie müssen als patriarchalische Vorstellungen von Geschlechterrolle und autoritäre Familienstrukturen, wie sie in einigen Migrantenmilieus in Deutschland vorzufinden sind, geächtet, verhindert und bestraft werden.
Seit 2006 ist das Thema Zwangsheirat ein Arbeitsschwerpunkt im Sachgebiet „Integration, Politik und Verbände“. Das Sachgebiet ist federführende Geschäftsstelle für die ebenfalls seit 2006 tätige Arbeitsgruppe gegen Zwangsheirat. Diese AG ist wiederum Teil des „Runden Tisches gegen Männergewalt in der Familie“ des Hannoverschen Interventionsprogramms (HAIP). Sie veranstaltet seitdem Workshops und Fachtagungen, entwickelt Beratungsstandards und führt seit 2008 Erhebungen über die quantitative Entwicklung von Zwangsheirat in Hannover durch. Die HAIP-AG gegen Zwangsheirat ist Kooperationspartnerin für Planung und Durchführung des aktuellen Programms „Aktiv gegen Zwangsheirat

 

     
 
 
     
 
   
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